Dunkle Zeitalter. Die Zerstörung der klassischen Welt durch das Christentum
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„Dunkle Zeiten“ ist eine wenig bekannte Geschichte darüber, wie eine kriegerische Religion absichtlich die Lehren der klassischen Welt angriff und unterdrückte und so ein Jahrhundert der unbedingten Einhaltung des „einzigen wahren Glaubens“ einleitete. Trotz unserer Vorstellung, dass die frühen Christen sanft und mild waren, sich dem Märtyrertod demütig hingaben und Hymnen der Liebe und des Lobes sangen, war die Realität eine andere. Sie waren grausam, rücksichtslos und grundsätzlich intolerant. Im Gegensatz zur polytheistischen Welt, in der das Entstehen einer weiteren Religion nicht im Widerspruch zum Bestehen der alten stand, behauptete die neue Ideologie, dass das Christentum der einzig richtige Weg, die Wahrheit und das Licht sei und dass jeder andere Glaube falsch und vernichtet werden müsse. Zwischen dem ersten und sechsten Jahrhundert wurden diejenigen, die nicht den Überzeugungen des Christentums entsprachen, auf alle erdenklichen Weisen verfolgt: sozial, rechtlich, finanziell und physisch. Alte Altäre wurden umgestürzt, Tempel zerstört, Statuen zerschlagen und Priester getötet. All dies und mehr erzählt Katherine Nixey in ihrem ersten Buch, das ein weltweiter Bestseller wurde.





















